Modul 3: Tag 1

Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliches Eingliederungsmanagement

Impulse zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement erschöpft sich nicht darin, den Mitarbeitern ein gesundes Frühstück und einen Trainingsraum zur Verfügung zu stellen, vielmehr geht es darum, zu identifizieren, welchen gesundheitlichen Risiken die eigenen Mitarbeiter ausgesetzt sind. Die Palette reicht vom Stress über Nachtschicht bis hin zu einseitigen ergonomischen Belastungen.

Wer das erkennt, kann sein betriebliches Gesundheitsmanagement auf eine solide Basis stellen und krankheitsbedingten Ausfällen nachhaltig entgegenwirken.

Darum geht es in diesem Modul: 

  • Welche Möglichkeiten gibt es hierfür speziell in Ihrem Unternehmen?
  • Was ist für welches Unternehmen wirklich sinnvoll?
  • Was kostet das Ganze?
  • Wie wird der Erfolg gemessen?   

 

 

Dr. med. Lotte Habermann-Horstmeier

Dr. med. Lotte Habermann-Horstmeier Master of Public Health | Leiterin des Villingen Institute of Public Health (VIPH) im Verbund der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB).  

Impulse zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement BEM 

Wir wollen uns im ersten Teil des Seminars mit verschiedenen vorbeugenden Maßnahmen betrieblicher Prävention befassen, wie z.B. dem Präventionsverfahren nach SGB IX, wozu das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) gehört, sowie der psychischen Gefährdungsbeurteilung.

Krankheit gehört aber zum Menschsein dazu; deswegen können die besten Präventionsmaßnahmen nicht verhindern, dass Mitarbeiter immer wieder auch krank werden.

Deswegen wird es im zweiten Teil des Seminars darum gehen, Wege aufzuzeigen, wie die Rückkehr an den Arbeitsplatz zum Nutzen für den Betrieb und den betroffenen Mitarbeiter gestaltet werden kann. Gerade der Umgang mit Menschen, die nach einer psychischen Ausnahmesituation ihre Arbeit wieder aufnehmen wollen, stellt oftmals eine Herausforderung für alle am Prozess Beteiligten dar. Die Eingliederung in den Betrieb kann mit dem Wissen um die Unterstützungsleistungen, dem Verständnis für die Erkrankten und der Bereitschaft, sich auf ihre Erfordernisse einzustellen, sehr gut gelingen.

 

 

Beate Ott

Diplom-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin, Diplom-Ingenieurin (FH), langjährige Erfahrung aus einem Integrationsfachdienst bei der Eingliederung von schwerbehinderten / leistungsgewandelten Arbeitnehmern in ihre Unternehmen. 

Am späteren Nachmittag sind wir zu Gast bei Julia-Kathrin Vollmer. Sie stellt uns in einer Präsentation mit Fragerunde die Personalentwicklungskonzepte bei BIZERBA vor.


Modul 3: Tag 2

Besuch in der Luisenklinik – Fachklinik für psychische und psychosomatische Erkrankungen

Die Auswertungen der gesetzlichen Krankenkassen belegen immer wieder die steigende Bedeutung psychischer Erkrankungen. Seit Jahrzehnten ist die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen deutlich angestiegen: in den letzten zwölf Jahren um nahezu 100 Prozent. Im Jahr 2012 wurden bundesweit 60 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen registriert. Menschlich und wirtschaftlich eine bedenkliche Entwicklung.

Für Personalverantwortliche ist es erfahrungsgemäß sehr aufschlussreich, sich mit Menschen auseinanderzusetzen, die einen Burnout oder eine Depression erlebt haben. Ein Besuch in der Luisenklinik ermöglicht genau das. Sie erfahren im direkten Ge- spräch mit Patienten und Therapeuten, wie eine Behandlung abläuft und was die Rückkehr in den Betrieb erleichtert.

Unser Tag in der Luisenklinik

  • beginnt mit einem Vortrag mit Diskussion „Psychische und Psychosomatische Störungsbilder“.
  • Danach kommen wir mit Patienten ins Gespräch, die uns auch durch die Klinik führen.
  • Abschließend beantworten Therapeuten unsere Fragen und laden zum Erfahrungsaustausch ein. 

Dieser Tag kann separat belegt werden

Prof. Dr. Dr. Norbert Grulke

Facharzt für für Psychosomatische Medizin, psychologischer Psychotherapeut und Ärztlicher Direktor der Luisenklinik Bad Dürrheim

Sie haben noch Fragen zum Inhalt, Ablauf oder Organisation

 

Greifen Sie einfach zum Hörer und kontaktieren Sie die Seminarleiterin, Ute Villing, persönlich. Alternativ können Sie ihr auch eine E-Mail schicken

Fon: 07426 9319875
E-Mail: u.villing@bs-as.de

Ute Villing, Dipl. Soz. Päd. (BA), Supervisorin DGSv, Master of Science verfügt nicht nur über mehrere akademische Ausbildungen, unter anderem in Organisationsentwickung und Supervision, sondern hat darüber hinaus auch über 35 Jahre umfassende Erfahrung in der Beratung von Menschen und Organisationen gesammelt. Sie ist seit über 20 Jahren als Dozentin an Hochschulen tätig und leitet seit 2004 zusammen mit ihrem Mann die Business School Alb-Schwarzwald.